Archiv für Januar, 2012

Schiller-Code

Veröffentlicht: Januar 20, 2012 von Rita Hausen in Buchvorstellungen

           Tübingen: Am 10. November wird eine schauerliche Bluttat an  einem Professor der Anatomie begangen. Er wird mit abgetrenntem Kopf in der Schädelsammlung aufgefunden. Drei Tage später geschieht ein weiterer Mord. Theaterregisseur Kramer liegt erstochen in der Garderobe. Die Polizei ist ratlos, obwohl der Mörder Botschaften hinterlässt. Ein Team von Fallanalytikern, das von Malvine Wiesental, genannt Lena, geleitet wird, versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Hat es etwas zu bedeuten, dass der erste Mord am 250. Geburtstag von Schiller geschah? Dass der Professor auf der Suche nach Schillers echtem Schädel war? Dass Kramer eine umstrittene Wallenstein-Inszenierung auf die Bühne gebracht hat? Gehören die Fälle überhaupt zusammen? Die Spur führt zunächst zu einem kauzigen Bibliothekar, der sich für ein würdiges Grabmal Schillers einsetzt. Es gibt jedoch keine eindeutigen Hinweise, dass er hinter den Morden steckt. So wühlen die Fallanalytiker zunächst einmal im Leben der Opfer und bringen Bemerkenswertes zu Tage.

Mein neuer Krimi kommt in den nächsten Tagen heraus, kann bestellt werden über: www.aavaa.de

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„Nimm einen tiefen Schluck – es wird dir gut tun!“
Mit laszivem Blick und ausladendem Hüftschwung ging sie direkt auf ihn zu.
Er kippte den Cocktail in einem Zug. Dann griff er sich an den Hals, seine Augen wurden groß und er stotterte:
„Bit … Bittermandel! Du hast …“
Er wich vor ihr zurück, immer weiter.
„Sei nicht albern.“ Sie blieb stehen. „Das ist ein Godfather, da ist nun mal Amaretto drin.“
In diesem Moment war er an der niederen Brüstungsmauer der Dachterrasse angelangt, verlor das Gleichgewicht, ruderte wild mit den Armen und verschwand.
Sie seufzte tief auf und sah in die Tiefe.
„Grüß ihn, wenn du bei ihm angekommen bist.“ Dann hob sie ihr Glas, trank es leer und hängte das provisorische Geländer wieder an seinen Platz.
„Dass uns Frauen immer nur Giftmorde zugetraut werden …?“

Rezept

Klasse: Various Drinks
Gelegenheit: After-Dinner
Jahreszeit: ganzjährig
Geschmack: halb herb

Alkoholika:
4,5 cl Bourbon Whiskey
1,5 cl Amaretto di Saronno

Glas: Tumbler, klein
Shortdrink mit 4 Eiswürfel

Der Godfather wurde in den 70er Jahren in den USA erfunden und galt als Marlon Brandos bevorzugter Cocktail.

„Tödliche Häppchen“ im „Mannheimer Morgen“

Veröffentlicht: Januar 11, 2012 von Simone Ehrhardt in Pressestimmen

„Tödliche Häppchen“ in der Rhein-Neckar-Zeitung

Veröffentlicht: Januar 2, 2012 von Simone Ehrhardt in Pressestimmen

Rhein-Neckar-Zeitung vom 29.12.2011