Archiv für November, 2015

Weitere Fotos von der Klapsmühl

Veröffentlicht: November 30, 2015 von Rita Hausen in Lesung, Uncategorized
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Lesung in der Klapsmühl am 22. November 2015

Veröffentlicht: November 24, 2015 von Rita Hausen in Lesung, Uncategorized

Mitwirkende: Volker Nau an der Drehorgel, Ursel Albrecht als Moderatorin

Es lasen: Jana Thiem, Ingrid Reidel, Angelika Lauriel, Heide-Marie Lauterer und Rita Hausen

 

Petra Scheuermann liest aus ihrem 3. Schoko-Krimi

Veröffentlicht: November 15, 2015 von Rita Hausen in Uncategorized

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Krimitag am 6.12. in Speyer

Veröffentlicht: November 13, 2015 von Rita Hausen in Lesung
Schlagwörter:

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Benefizlesung zum Krimitag des Syndikats, Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren, am 6.12. In der Stadtbibliothek Speyer, Villa Ecarius, Veranstaltungsraum, Bahnhofstr. 54 in Speyer, Beginn 17.00 Uhr.
Der „gute Zweck“: Aktion „Mahlzeit“, Speyer.
Eintrittspreis 5 Euro, „gerne auch mehr für den guten Zweck“.
Es lesen: Lilo Beil, Wolfgang Burger, Hans Dölzer, Toni Feller, Markus Guthmann, Rita Hausen, Walter Landin, Kerstin Lange, Walter Laufenberg, Harald Schneider.

Lesung in Hassloch

Veröffentlicht: November 13, 2015 von Rita Hausen in Lesung
Schlagwörter:

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Zeitungsbericht über unsere Lesung in Biblis

Veröffentlicht: November 13, 2015 von Rita Hausen in Lesung
Schlagwörter:

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Filminsel:
Vier Autorinnen der „Mörderischen Schwestern“ lesen in Biblis originelle Krimi-Kurzgeschichen vor
Tödlicher Recherche-Spaß

Von unserer Mitarbeiterin Simone Sohl
© sos

Biblis. Es sind immer die Augen. Die machen den Unterschied. Anton weiß, wovon er spricht. Schließlich verdankt der Bestseller-Krimiautor seinen Erfolg auch seinen wirklichkeitsnahen Beschreibungen von Mordopfern. Und an den Augen sehe man als Erstes, ob jemand tot sei oder nicht. Wie er das recherchiert, will eine Journalistin von ihm wissen. Er raunt ihr zu: „Schätzelein, ausprobieren!“ Als wir das hören, ahnen wir schon, dass diese Geschichte kein gutes Ende nehmen wird.

Heidi Moor-Blanks Kurzgeschichte „Recherche“ dreht sich um einen Schriftsteller, den die Neugier und die Akribie zu ungewöhnlichen Mitteln greifen lässt. Anders als viele seiner Kollegen will er sich nicht damit begnügen, die Leichen zu beschreiben, die in Fernsehkrimis gezeigt werden. Anton will selbst wissen, wie schwer ein lebloser Körper ist, wie schnell der Verwesungsprozess fortschreitet und wie es aussieht, wenn ein Mensch stranguliert wird.

Um kriminelle Krimiautoren drehen sich noch zwei weitere Geschichten, die an diesem Abend in der Bibliser Filminsel zu hören sind. Und weil es Krimiautorinnen sind, die diese Geschichten vortragen, laufen den Zuhörern nicht wenige Gruselschauer über die Rücken. Damit passt die Lesung der vier „Mörderischen Schwestern“ ganz wunderbar zu dieser nebelgrauen Novembernacht.
Mörderische Schwestern

Bei den „Mörderischen Schwestern“ handelt es sich um ein Netzwerk von Frauen, dessen Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist.

Die Autorinnen unterstützen sich gegenseitig, stellen ihr Expertenwissen bereit, veranstalten Krimifestivals, vermitteln Stipendien und führen Gemeinschaftsaktionen mit anderen Netzwerken und Verbänden durch.

Im deutschsprachigen Raum haben die „Mörderischen Schwestern“ etwa 400 Mitglieder, in der Region sind es knapp 30. Wer sie kontaktieren will, schreibt eine E-Mail an rhein-neckar@moerderische-schwestern.eu. sos

Zum zweiten Mal gastiert eine Gruppe der Autorinnen-Vereinigung in der Filminsel, doch während die erste Kriminacht ausverkauft war, sind diesmal weitaus weniger Interessierte gekommen. Das ist schade, denn das Quartett sorgt für einen kurzweiligen Abend. Heidi Moor-Blank baut den Spannungsbogen ihrer Geschichte behutsam auf. Die frühe Vorahnung wird langsam, aber sicher zum dringenden Verdacht.

In Rita Hausens Geschichte „Schreibblockade“ wissen wir dagegen von Anfang an, dass es die Krimiautorin Ava war, die den Dubliner Stadtrat ermordet hat. Das Interessante dabei ist, dass die Tat in aller Öffentlichkeit geschieht und dennoch niemand der Polizei mit genauen Angaben weiterhelfen kann. Sehen ist ein Konstrukt, lernen wir von der Kriminalpsychologin in Rita Hausens Geschichte. Auch in „Die Römer“ im Keller von Ingrid Reidel wissen wir schnell über die kriminelle Energie der Erzählerin Bescheid, die natürlich ebenfalls Krimiautorin ist.
Gefahr für Kritiker

Wie die Verfasserin der Geschichte kommt sie aus Weinheim. Wir erfahren von ihrem großen Traum, einen Krimi-Wettbewerb zu gewinnen – des Ruhmes willen. Kritik an ihrem neuesten Werk erträgt sie nicht, und so landet zuerst ihr Mann mausetot im Weinkeller, dann folgen ihm noch einige andere. Als Ingrid Reidel am Ende die Zuhörer in der Filminsel fragt, wie ihnen die Geschichte gefallen hat, zeigen sich natürlich auch alle restlos begeistert.

In Chris Silberers Kurzgeschichte „Ihr Mörderlein kommet“ gibt es zur Abwechslung einmal keine blutrünstigen Schriftsteller. Die Hessin erzählt von einer alten, reichen Dame, die sich an Weihnachten mit ihren unliebsamen Verwandten herumschlägt. Schnell wird klar, dass es die meisten von ihnen nur auf ihr Geld abgesehen haben und ihr Ableben kaum erwarten können. Bald geht es darum, wer von ihnen die wohlhabende Tante eigentlich nicht ums Eck bringen will.

Am Ende bleibt die Frage, warum es die „Mörderischen Schwestern“ gibt. Heidi Moor-Blank zuckt mit den Schultern: „Es ist doch erstaunlich, aber unter den Krimiautoren haben es Männer nach wie vor viel leichter. Sie werden von den Verlagen besser präsentiert und verdienen auch besser“, sagt die Landauerin. „Da ist es doch gut, wenn wir Frauen uns gegenseitig unterstützen.“
© Südhessen Morgen, Freitag, 06.11.2015

Lesung in Haßloch

Veröffentlicht: November 5, 2015 von Rita Hausen in Lesung
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