Autor-Archiv

Kriminacht in Reilingen

Veröffentlicht: Oktober 10, 2011 von Ingrid Glomp in Termine

Am 28. Oktober findet in Reilingen eine Kriminacht statt. Mit dabei: Ingrid Glomp, Krimiautorin und Mitglied der Mörderischen Schwestern.  Im Vorfeld der Veranstaltung hat die Schwetzinger Zeitung ein Interview mit der Autorin über ihre Krimis und das Schreiben geführt.

Was den Zuschauern bei der Kriminacht noch alles geboten wird, lässt sich auf der Website von Reilingen nachlesen. Hier ein Auszug:

Nach dem großen Erfolg 2009 wird es am Freitag, 28. Oktober um 19.30 Uhr wieder eine Kriminacht in der Aula der Friedrich-von-Schiller-Schule in Reilingen geben. Spannung ist garantiert, wenn der Kriminalhauptkommissar der Karlsruher Mordkommission, Toni Feller aus seinem Buch „Das Gesicht des Todes“ über authentische Mordfälle berichtet, die Autorin Ingrid Glomp in ihrem Kurzkrimi eine Mannheimer Privatdetektivin ermitteln lässt und einen Auszug aus ihrem Thriller „Ohne Skrupel“ liest. Für die Unterhaltung der entspannteren Art sorgen die „Chory Feen“, der MGV Reilingen und auch wieder die beiden glücklosen Ganoven „Ede und Fred“. Die Bewirtung in der Pause übernehmen die „Amici Reilingen-Mezzago“.
Karten zum Preis von 7,- € sind ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses, Zimmer 108, Tel. 06205/952-108, erhältlich.

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Selbstverlegte EBooks: ein Glücksfall für Krimifans

Veröffentlicht: September 26, 2011 von Ingrid Glomp in Buchvorstellungen, Randnotizen

Ich habe gerade meinen ersten Roman veröffentlicht, den Thriller OHNE SKRUPEL, und zwar ohne Verlag als Kindle-EBook.

Damit befinde ich mich in guter Gesellschaft: nämlich in der so renommierter Autoren wie Barry Eisler, J.A. Konrath, Lee Goldberg, C.J. Lyons und Lawrence Block. Wir haben zweierlei gemeinsam: Wir schreiben Krimis und wir haben Bücher selbst veröffentlicht, und zwar in erster Linie (aber nicht nur) als E-Books für Kindle.

Woran liegt das? Vielleicht sind mir diese Autoren nur deshalb aufgefallen, weil ich Krimis am liebsten lese und weil ich Krimis schreibe. Ich glaube aber auch, dass Krimis und Genre-Literatur ganz allgemein sich besonders für diese Art des Veröffentlichens eignen.

Denn Krimi/Genre-Leser:

lesen viel,

können es kaum erwarten, bis das nächste Buch ihrer Lieblingsautorin, ihres Lieblingsautors erscheint (das kann bei etablierten Verlagen dauern, selbst wenn das Buch längst geschrieben ist),

möchten, wenn sie einen neuen Autor, eine neue Autorin entdeckt haben, der/die ihnen gefällt, am liebsten sofort alle Bücher kaufen und lesen (inklusive der Backlist), was bei „Verlags“Büchern oft nicht möglich ist,

hätten den Nachschub am liebsten sofort (und nicht erst einen Tag oder gar mehrere später),

geben nicht so viel auf Kritikermeinungen und Bestsellerlisten (höchstens als Inspiration), sondern mehr auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten und anderen Fans des Genres (etwa Amazons „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch …“),

und sie probieren auch manchmal auf Verdacht eine neue Autorin/einen neuen Autor aus, und wenn ihnen gefällt, was sie lesen, s. Punkt 2, 3 und 4.

Woher ich so viel über das Leseverhalten von Krimifans weiß? Ich schließe von mir auf andere bzw. von anderen Krimilesern, die ich kenne, auf die Allgemeinheit.

Mit E-Books kann man sofort (innerhalb von Minuten), und oft günstiger, alle Bücher eines Autors/einer Autorin kaufen. Gut, der letzte Punkt ist noch Zukunftsmusik, aber das Wort vergriffen wird, das prophezeie ich, im Zusammenhang mit Büchern bald aussterben. Schon gehen Autoren wie Lee Goldberg, C.J. Lyons und Lawrence Block daran, ältere Bücher, deren Rechte an sie zurückgefallen sind, als EBooks herauszubringen.

Die EBooks der Verlage sind häufig zwar kaum preiswerter als die gedruckten. Veröffentlichen Autoren ihre Bücher jedoch selbst bei Amazon, so bekommen sie 70 % des Nettopreises ausgezahlt und damit ein Vielfaches dessen, was ein Verlag ihnen gibt – und die Bezahlung erfolgt schneller. Wir können es uns also leisten, Bücher besonders günstig anzubieten und verdienen trotzdem mehr als bei einem „traditionellen“ Buch. Eine Win-Win-Situation für Autoren und Leser.

Sollten Sie ein Fan von Kurzkrimis sein, können Sie sich ebenfalls freuen. Ich denke, dass Autoren zunehmend Kurzkrimisammlungen online anbieten werden. Die verkaufen sich zwar nicht so gut wie Romane, aber da uns Autoren beim Veröffentlichen keine Kosten entstehen, lohnt es sich für uns auch solche Anthologien unserer Geschichten anzubieten. (Geringe und überschaubare Kosten entstehen höchstens, falls man für das Coverdesign oder das Lektorat jemanden beauftragt.)

Verlagsunabhängige Autoren wie ich verkaufen ihre EBooks außerdem häufig ohne den Kopierschutz DRM. Das heißt, die Käufer können die Dateien an ihre jeweiligen Geräte anpassen oder das Format umwandeln (etwa von mobi (Kindle) zu epub). Natürlich könnten sie auch die Bücher raubkopieren und weitergeben (doch davor schützt auch DRM nicht) und ich glaube an das Gute im Menschen – und daran, dass nur wenige motiviert sind, so etwas zu tun, wenn die Bücher so preisgünstig sind (s. o.).

Zwar können Sie nicht wie bei einem gedruckten Buch im Laden darin blättern, Sie können sich jedoch von EBooks etwa bei Amazon kostenlose Leseproben herunterladen. Eine solche Leseprobe umfasst bei meinem Thriller zum Beispiel mehrere Kapitel.

Und schließlich bieten EBooks gleich welcher Art einen Vorteil, der sich auch, aber nicht nur im Urlaub bemerkbar macht. Man kann eine ganze Bibliothek mit sich herumschleppen, die nicht mehr wiegt als ein Lesegerät oder ein Smartphone oder, in meinem Fall, ein iPod. (Nie wieder Langeweile im Zug oder in der Warteschlange bei der Post!)

Neugierig? Dann probieren Sie es doch einfach einmal mit einem meiner Bücher aus:

Oder mit den Kurzkrimisammlungen A bis Z-Ermittlungen oder Kommissar Kolm löst jeden Fall.

Sie haben kein Kindle-Gerät? Macht nichts. Es gibt kostenlose Kindle Lese-Apps für PC, iPad, iPhone und iPod touch, Android und Mac.

Showdown in Wohlgelegen

Veröffentlicht: März 12, 2011 von Ingrid Glomp in Buchvorstellungen

Kriminelle Kurzgeschichten von Ingrid Glomp aus Mannheim und anderswo.

Detektivin Anja Zenk löst auf dem Friedhof in Mannheim Wohlgelegen ihren ersten Fall.
Kommissar Kolm schwärmt von der Schönheit der Mathematik.
Fahrradkurier Jakob Bauer durchlebt stressreiche 24 Stunden.
Ein gefährlicher Stalker verfolgt Jungstar Jennifer.

Und das ist noch längst nicht alles …

Zwanzig originelle Kurzkrimis von Ingrid Glomp bieten humorvoll-spannende Unterhaltung.

Erhältlich im Buchhandel und bei Amazon für 9,95 Euro.

6. Ladies‘ Crime Time in der Mannheimer Klapsmühl‘

Veröffentlicht: März 12, 2011 von Ingrid Glomp in Termine
Schlagwörter:

Fünf Krimiautorinnen aus der Region lesen bei der 6. Ladies‘ Crime Time in der Mannheimer Klapsmühl‘

Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, dass sich die Ladies‘ Crime Time in Mannheims Kabarett-Theater Klapsmühl‘ zu einer Art Institution entwickelt. Am 3. April 2011 findet diese Lesung der besonderen Art bereits zum sechsten Mal statt. Dieses Mal sind mit dabei: Ingrid Glomp (Heidelberg), Emma Grey (Schriesheim), Heide-Marie Lauterer (Heidelberg), Friederike Sablerolles (Waldhambach) sowie Anette Butzmann (Mannheim), die den Abend auch moderiert.

Jede der fünf Autorinnen liest einen eigenen, abgeschlossenen Kurzkrimi. Eine besondere Attraktion ist jedes Mal der Gemeinschaftskrimi, den die Beteiligten exklusiv für diesen Abend schreiben. Alle Lesenden sind Mitglieder der Regionalgruppe Rhein-Neckar des Krimiautorinnen-Netzwerks „Mörderische Schwestern“.

6. Ladies‘ Crime Time
Lesung der Mörderischen Schwestern Rhein-Neckar
am Sonntag, 3. April 2011 ab 18:00 Uhr
in der Klapsmühl‘ am Rathaus, D 6, 3 in Mannheim
Eintritt 12,00 Euro

 

Ansprechpartner:
Anette Butzmann, E-Mail: moerderisch.rn@web.de, Tel. 0173-3133953
Klapsmühl’ am Rathaus: Herr Schmitterer, kl@klapsmuehl.de‘, Tel.: 0621-22488

Weitere Informationen:
http://www.moerderische-schwestern.eu
http://www.klapsmuehl.de

Websites der Autorinnen:
http://www.eisblutgeschichten.de
http://www.ingrid-glomp.de
http://www.emmagrey.de
http://www.tphys.uni-heidelberg.de/~pir/lauterer/Webpage